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Jeder hat diesen Ausdruck bestimmt schon einmal auf Kosmetikverpackungen gelesen. Doch weisst du auch, was sich hinter diesem pH-Wert verbirgt? Das Kürzel "pH" steht für den lateinischen Begriff "potentia hydrogenii" und bezeichnet die Wasserstoffionenkonzentration. Der pH-Wert teilt wasserhaltige Flüssigkeiten in Säuren und Basen ein und kennzeichnet ihre Stärke. Somit ist allem, was Wasser enthält, auch ein pH-Wert zuzuordnen. Der optimale pH-Wert deiner Haut liegt zwischen 4,7 und 5,75 und liegt also leicht im sauren Bereich. Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7 und gilt damit als neutral. Der leicht saure pH-Wert deiner Haut entsteht durch einen natürlichen Säureschutzmantel, der den Wasseranteil des Hydrolipidfilms ausmacht, der deine Hautoberfläche schützt.
Der Säureschutzmantel ist die natürliche Barriere deiner Haut gegen schädliche Einflüsse und Hauterkrankungen. Besitzt der Säureschutzmantel den richtigen pH-Wert, erhält er automatisch die natürliche Flora deiner Haut, die sich dadurch strahlend und gesund anfühlt. Er verhindert das Wachstum schädlicher Bakterien und neutralisiert automatisch alkalische Produkte wie beispielsweise manche Reinigungsmittel. Ein intakter Säureschutzmantel hat auch einen natürlichen Deo-Effekt. Körpergeruch entsteht durch die bakterielle Zersetzung von Bestandteilen aus deinem Schweiss. Funktioniert dein Säureschutzmantel gut, werden lästige Gerüche minimiert.
Das natürliche Gleichgewicht deiner Haut wird massiv gestört, wenn der pH-Wert deiner Haut grösser als 7 und damit alkalisch wird. Deine Haut ist dann nicht mehr in der Lage, wichtige Lipide aufzubauen. In der Folge sinkt der Wasseranteil in deiner Haut und sie trocknet aus. Das Erscheinungsbild der Hautoberfläche verändert sich negativ und die Haut ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Schutz vor äusseren Einflüssen zu bieten. Ist die Barrierefunktion der Haut beeinträchtigt, haben Bakterien und Hautkrankheiten wie Neurodermitis leichtes Spiel.
Der pH-Wert deiner Haut kann sowohl von äusseren als auch inneren Faktoren verändert werden. Äussere Faktoren sind:
Zu den inneren Einflüssen gehören:
Tatsächlich ist es so, dass es je nach Körperregion leicht verschieden pH-Werte gibt. Dabei lassen sich folgende Unterschiede feststellen:
Was die Haut- und Körperpflege angeht, gibt es unzählige Tipps. Doch welche dieser Tipps sind tatsächlich hilfreich? Am wichtigsten ist es, dass der Säureschutzmantel der Haut erst gar nicht angegriffen wird. Deshalb solltest du genau darauf achten, wie du deinen Körper wäschst und welche Pflegeprodukte du verwendest. Auch bei der Arbeit ist es wichtig, die Hände möglichst wenig mit starken Laugen zu waschen. Falls du das nicht umgehen kannst, empfiehlt sich ein starker Fokus auf pflegende Produkte. Wenn du deine Haut beispielsweise mit klassischer Seife reinigst, wird für einige Stunden der pH-Wert auf etwa 9 angehoben. In dieser Zeit ist die Schutzwirkung des Säuremantels vorübergehend beeinträchtigt. Eine gesunde Haut besitzt die Fähigkeit zur Selbstregulation. Nach etwa 30 bis 200 Minuten ist der Ausgangs-pH-Wert wieder erreicht. Dies funktioniert aber nur, wenn die Flora und der Säuremantel deiner Haut gesund sind. Muss sich die Haut zu häufig regenerieren, benötigt sie die Unterstützung von Kosmetik, um nicht ihren schützenden Säurefilm zu verlieren.
Die Qualität der Pflegeprodukte spielt eine grosse Rolle. Beim Kauf von Kosmetik solltest du immer auf die Inhaltsstoffe achten, ganz gleich, ob es sich um Anti-Aging-Produkte handelt oder einen Sonnenschutz. Dabei spielt der pH-Wert eine Rolle, aber auch Inhaltstoffe, die den Säureschutzfilm unterstützen. Für normale Haut wird am besten ein Pflegeprodukt mit dem pH-Wert von 5,5 verwendet. Bei einem basischen pH-Wert über 7 werden unnötigerweise Salze und Lipide aus der Haut geschwemmt. Leicht basische Produkte toleriert nur eine junge Haut. Bei dauerhafter Anwendung führt dies zur Schädigung des Säureschutzmantels. Für reife Haut und Vorbeugung der Hautalterung eignet sich am besten Kosmetik mit einem pH-Wert von 4,0.
Folgende Inhaltsstoffe schützen dabei die natürliche Hautbarriere:
Du leidest an fettiger Haut, die zu Unreinheiten, Pickeln und vergrösserten Poren neigt? Dann solltest du regelmässig eine Peeloff Maske im Gesicht anwenden. Mit ihrer Hilfe kannst du dein Hautbild sichtbar verfeinern: Unreinheiten gehen merklich zurück und die Poren wirken kleiner. Dabei ist die Anwendung einer Peeloff Maske denkbar einfach: Du trägst sie auf Stirn, die Wangen, die Nase und das Kinn auf. Lediglich Augen- und Mundpartie lässt du aus. Ist die Maske angetrocknet, kannst du sie praktisch wie eine zweite Haut abziehen. Die Verwendung ist im Vergleich zu anderen Masken daher besonders unkompliziert.
Hauttrockenheit kennen viele Menschen. Sie kann sich auf die Gesichtshaut begrenzen oder auch den ganzen Körper betreffen. Meist spannt die Haut dann, ist rau, schuppig und kann leicht rissig werden. Das wiederum kann mit starken Schmerzen verbunden sein. Trockene Haut ist daher nicht nur ein ästhetisches Problem, der Hautzustand kann auch Rückschlüsse auf den allgemeinen Gesundheitszustand bieten. Was sind die häufigsten Ursachen für trockene Haut und welche Faktoren können sich auf den Zustand deiner Haut auswirken? Alle Informationen und Tipps zum Thema trockene Haut erhältst du hier.
Ein Grund zur Sorge sind sie nicht, auch wenn sie nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechen: Schlupflider. Viele Menschen haben von Natur aus Schlupflider, die ihre Augen klein und häufig müde erscheinen lassen. Mit der richtigen Schminktechnik und einigen Tipps lassen sich die Lider aber ganz einfach kaschieren. Wie du trotz Schlupflidern deine Augen optimal zur Geltung bringst und sie optisch vergrössert erstrahlen lässt, erklären wir dir Schritt für Schritt in unserem Ratgeber.
Hautunebenheiten müssen nicht immer mit operativen Methoden beseitigt werden. Statt feiner Schnitte, Injektionen oder Lasertherapien kannst du auch mit einem chemischen Peeling Falten oder Aknenarben bekämpfen. Welches chemische Peeling sich für dich am besten eignet, hängt davon ab, was du dadurch erreichen willst. Hier erfährst du alles über chemische Peelings, wie du Pigmentflecken oder Falten am besten behandelst, welche Risiken und Nebenwirkungen beim tiefen Peeling bestehen und wie du die Wirkung eines Peelings unterstützen kannst.
Eine Ausbildung zur Visagistin macht dich zum Artisten, der virtuos mit Schminke und Pinsel umgehen kann. In einem Studium, Seminar oder in Workshops entdeckst du das ganze Berufsspektrum. Du wirst zum kreativen Profi rund um Make-up und bereitest Frauen auf ihren grossen Auftritt vor. Du wirst nach deiner Ausbildung Visagistin ein gefragter Ratgeber, wie sich Frau wirkungsvoll stylt. Dabei bist du in einem spannenden Umfeld tätig: Hochzeiten, Fototermine, Events. Visagistin wirst du nach deiner Grundbildung als Kosmetikerin. Für die bestandene Prüfung erhältst du einen eidgenössischen Fachausweis. Es gibt zahlreiche Visagistenschulen in der Schweiz. Hier erhältst du Schulberatung und wertvolle Tipps.
Auch wenn das Make-up zur Grundausstattung vieler Frauen gehört, ist das Schminken gar nicht so einfach. Es gilt, die richtige Tönung zu wählen, das Make-up gleichmässig aufzutragen, Makel zu kaschieren, bestimmte Bereiche zu betonen und durch das Schminken einen strahlenden und ebenmässigen Teint zu erhalten. Beliebt für das Auftragen ist das Schminkei, das auch viele Stars benutzen. Neben Seife und Parfum bleiben die Pflege und Schminke die beste Möglichkeit, um Hautrötungen und Unreinheiten zu verdecken und trotzdem in der eigenen Natürlichkeit zu glänzen. Im Folgenden findest du Tipps, die auch Anfängern das Schminken erleichtern.