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Gesichtspeelings für einen jugendlich-frischen Teint

Gesichtspeelings für einen jugendlich-frischen Teint

Gesichtspeelings sind für viele Menschen fester Bestandteil ihrer regelmässigen Hautpflegeroutine. Und das aus gutem Grund: Sie befreien die Haut von unnötigem Ballast, beispielsweise von toten Hautzellen, fördern die Durchblutung und sorgen so für einen frischen, gesunden Teint. Sie eignen sich für nahezu jeden Hautzustand, sofern die Zusammensetzung des Gesichtspeelings optimal zu den Bedürfnissen der Haut passt. Wenn du dich umfassend über das Thema informieren möchtest, findest du im nachfolgenden Artikel die am häufigsten gestellten Fragen samt ihren Antworten.

Warum sollte ich meiner Haut regelmässig ein Gesichtspeeling gönnen?

Zusätzlich zur gründlichen Reinigung und zur Pflege mit einer geeigneten Gesichtscreme empfiehlt es sich, der Haut regelmässig ein Gesichtspeeling zu gönnen. Es reinigt und klärt die Haut porentief, indem es überschüssigen Talg, abgestorbene Hautzellen und Hautschüppchen entfernt. Zugleich fördert es die Durchblutung und spendet je nach Zusammensetzung zusätzliche Feuchtigkeit.

Die Oberhaut (Epidermis) besteht aus etwa 15 Schichten von Hornzellen, die sich beständig erneuern. Gesichtspeelings unterstützen die Haut bei diesem Prozess. Sie tragen die obersten Hautschichten ab, sodass die Haut darunter wieder atmen kann und es ihr leichter fällt, neue Zellen zu bilden. Die Haut, immerhin das grösste Organ deines Körpers, wird quasi von innen heraus erneuert. Da Gesichtspeelings auch die körpereigene Kollagenproduktion ankurbeln, haben sie darüber hinaus einen kleinen Anti-Aging-Effekt und verhelfen dir zu einem frischen, gesunden Teint.

Welche Arten von Gesichtspeelings gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten von Gesichtspeelings:

  • mechanische Peelings
  • chemische Peelings
  • Enzympeelings

Für die Verwendung zu Hause eignen sich mechanische Peelings am besten. Sie enthalten leicht schleifende Substanzen wie zum Beispiel Tonerde, Salz- oder Zuckerkristalle, die die oberste Hautschicht abtragen. Chemische Peelings entfalten ihre Wirkung durch Frucht-, Milch- oder Salizylsäure. Die Säure lässt das in der Haut befindliche Eiweiss gerinnen und sorgt so für eine oberflächliche Abschälung der Zellen. Enzympeelings lösen abgestorbene Hautzellen mithilfe von Enzymen, etwa aus Früchten. Die Hautschüppchen kannst du dann einfach mit viel klarem Wasser abwaschen.

Welches Gesichtspeeling eignet sich zur Verwendung bei Hautunreinheiten?

Wenn du ein Gesichtspeeling verwenden möchtest, um Hautunreinheiten zu lindern und deinen Teint zu verbessern, entscheidest du dich am besten für ein Peeling, das optimal auf deinen Hauttyp abgestimmt ist. Bei leichten Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern kannst du mit einem Gesichtspeeling tolle Erfolge erzielen. Leidest du unter entzündlicher Akne, solltest du jedoch besser auf ein Peeling verzichten oder vorher mit deinem Dermatologen sprechen: Die unterschiedlichen Gesichtspeelings können gestresste Haut zusätzlich reizen.

Für die Verwendung auf unreiner Haut ist in der Regel ein Enzympeeling am besten geeignet. Es ist sehr sanft und dringt nicht in tiefere Hautschichten ein, wirkt also nur oberflächlich. Da es abgewaschen und nicht eingerieben wird, gibt es, anders als beim mechanischen Peeling, auch kein Risiko für eine Schmierinfektion. Bei Akne kommen zudem häufig chemische Peelings zum Einsatz, zum Beispiel Fruchtsäurepeelings. Auch hier gilt jedoch: Erkundige dich vorher bei deinem Arzt und lasse ein chemisches Peeling immer nur von einem erfahrenen Experten durchführen.

Mit welchen Zutaten kann ich ein Gesichtspeeling selbst herstellen?

Im Handel findest du ein grosses Angebot an Gesichtspeelings für jedes Hautbedürfnis und alle Hauttypen. Du kannst dir dein Gesichtspeeling mit wenigen Zutaten und unter Berücksichtigung folgender Tipps jedoch auch ganz einfach selbst herstellen. Du benötigst dafür lediglich:

  • einen Esslöffel Zucker oder Salz
  • drei Esslöffel Honig
  • einen Teelöffel Quark

Vermische die Zutaten miteinander, bis eine Masse von gleichmässiger Konsistenz entstanden ist. Danach verreibst du das Gesichtspeeling im Gesicht, lässt es einige Minuten einwirken und spülst es anschliessend gründlich mit Wasser ab. Verwendest du für dein selbstgemachtes Peeling Salz, bevorzuge Salz aus dem Toten Meer, denn dieses ist besonders reich an wertvollen Mineralien. Ein selbstgemachtes Gesichtspeeling hat den Vorteil, dass du ganz genau weisst, was darin enthalten ist. Anders als viele gekaufte Produkte kommt es zudem gänzlich ohne Zusatzstoffe und Mikroplastik aus.

Welches Gesichtspeeling eignet sich für meinen Hauttyp besonders?

Gesichtspeelings eignen sich für jeden Hauttyp, sofern du ein paar wichtige Informationen berücksichtigst.

  • Bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut empfiehlt sich ein Gesichtspeeling mit antibakteriellen Wirkstoffen und natürlichen Peeling-Partikeln, zum Beispiel aus weisser Tonerde. Die winzigen Partikeln befreien die Haut von abgestorbenen Hautzellen und pflegen sie wunderbar zart und weich.
  • Bei normaler und sogar bei empfindlicher Haut hat ein mechanisches Peeling eine positive Wirkung auf den Teint.
  • Bei trockener Haut triffst du mit einem Enzympeeling eher die richtige Wahl.
  • Bei unebener Haut, Falten und Pigmentflecken ist ein chemisches Peeling angeraten – diese Art Peeling ist aber nicht das Richtige zum Selbermachen. Suche stattdessen einen Dermatologen oder ein Kosmetikstudio mit geschulten Experten auf.

Warum ist die Entfernung von Hautschüppchen und toten Hautzellen so wichtig?

Wenn du deiner Haut regelmässig ein Gesichtspeeling gönnst, können die Poren wieder atmen, und auch das Risiko für Mitesser reduziert sich. Ein Peeling befreit die Poren von toten Hautzellen und überschüssigem Talg, was sich positiv auf dein Hautgefühl und deinen Teint auswirkt. Grundsätzlich gilt jedoch: Häufiger als einmal pro Woche solltest du deine Haut nicht peelen, damit sie genügend Zeit für die Regeneration hat. Ausserdem solltest du bei der Verwendung stets die Informationen des Herstellers beachten.

Wie pflege ich meine Haut nach einem Gesichtspeeling am besten?

Gesichtspeelings können die Haut austrocknen, da sie Eiweisse lösen, die für die Bindung von Feuchtigkeit zuständig sind. Ausserdem kann es sein, dass die Haut nach einem Gesichtspeeling ein wenig irritiert ist. Daher ist es wichtig, dass du deine Haut anschliessend sorgfältig pflegst – am besten mit einer Gesichtscreme oder Gesichtslotion, die auf die Bedürfnisse der Haut nach dem Peelen abgestimmt ist. Produkte, die beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe enthalten, sind zu diesem Zweck hervorragend geeignet. Grundsätzlich ist es ratsam, ein Peeling abends anzuwenden, damit sich die Haut über Nacht regenerieren kann. Möchtest du deine Haut bereits morgens peelen, trage danach eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor auf, denn durch das Peeling wird die Haut empfindlich gegenüber UV-Strahlung.

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